Momentaufnahmen | 2003




Multimediale „Fundstücke“ geben weitere Einblicke in die Komplexität und Vielschichtigkeit der Geschehnisse von Monaten eines weiteren Jahres. Es sind kleine Puzzlestücke, die dazu beitragen, das Gesamtbild im Kontext von Vergangenheit und Gegenwart zunehmend zunehmend mehr zu vervollständigen.

Die 2. Berliner Hörfestspiele vom 21. bis 22. Juni 2003 stehen unter dem Motto "Nalepasound" und werden von OhrRing e.V. in Kooperation mit dem Deutschen Rundfunkarchiv veranstaltet, gefördert vom Rundfunk Berlin-Brandenburg, Kulturfonds und Hauptstadtkulturfonds, unterstützt von Deutschlandradio und Studio "H2". In den Räumen der legendären Hörspielstudios in der Nalepastraße erklingen dabei eine Auswahl der besten Hörspiele und Reihen aus 40 Jahren Rundfunk der DDR.


Plakat von 2003 wurde von Michael Rudolph, Berlin, gestaltet.


Rund 600 Gäste und 40 Journalist:innen sind an diesen Tagen vor Ort in der Nalepastraße. Viele Berliner und überregionale Zeitungen und Radiosender berichten davon. Hörfestspiele 2003 | Plakattexte II Zusätzlicher Verweis auf den Verbleib von Produktionen - erstellt in den Studios des DDR-Rundfunks - samt einer Geräuschsammlung im DRA: DDR-Hörfunkbestand II 100 Jahre Hörspiel




Foto: Michael Rudolph

Lebenswege mit Funkhaus-Spuren

Thomas Ott-Albrecht steht beispielhaft für viele Lebenswege, die ihren Anfang im Funkhaus Nalepastraße nahmen. Sein Weg führte vom Hörspielkind zum Theaterintendanten. Eher zufällig kam er als Schulkind ins Funkhaus Nalepastraße und wurde dort zum Hörspielkind. Nach 23 Jahren an der Spitze der Parchimer Bühne verabschiedete sich der langjährige Theaterintendant 2026 in den Ruhestand. 23 Jahre lang leitete er die Parchimer Bühne. Karin Koslik dazu im Nordkurier im Juni 2026: "Manchmal muss man dem Glück ein wenig auf die Sprünge helfen. Das dachte sich wohl auch die Mutter von Thomas Ott-Albrecht, als sie vor gut 55 Jahren mit ihm aus dem beschaulichen Eberswalde zu ihrem neuen Mann in die Hauptstadt der DDR zog. Ihr Sohn ging damals in die vierte Klasse und fühlte sich, wie er selbst zugibt, in Berlin anfangs alles andere als wohl. Das fiel auch den Eltern auf, die nach Wegen suchten, ihn mit anderen Kindern in Kontakt zu bringen." Weiterlesen ...

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Der Film "Verloren", ein Teil der Krimireihe "Polizeiruf 1", ist aufgrund seiner Drehorte von besonderem Interesse für diese Zeitreisen-Website. Denn einige Szenen wurden in den Blöcken A und B, insbesondere im Saal 3 des großen Produktionskomplexes des ehemaligen DDR-Rundfunkzentrums in der Nalepastraße, gedreht.

Produziert vom Norddeutschen Rundfunk, erlebte "Verloren" seine Erstausstrahlung am 21. September 2003. Der Film konzentriert sich auf die Ermittlungen der Kommissare Jens Hinrichs, gespielt von Uwe Steimle, und Tobias Törner, dargestellt von Henry Hübchen.

Momentaufnahmen | Nachwendezeit bis 2014




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