Momentaufnahmen I 2026
Multimediale „Fundstücke“ geben weitere Einblicke in die Komplexität und Vielschichtigkeit der Geschehnisse von Monaten eines weiteren Jahres. Es sind kleine Puzzlestücke, die dazu beitragen, das Gesamtbild im Kontext von Vergangenheit und Gegenwart zunehmend mehr zu vervollständigen.
Alte Räume – neue Resonanzen | Zwischen Aufnahmesaal und Shedhalle
Nur wenige Tage nach dem Konzert des internationalen Orchesters Utopia am 9. Mai 2026 im großen Aufnahmesaal 1, bei dem Musikerinnen und Musiker aus rund 30 Ländern zusammenkamen, konnte man nun auch auf dem gesamten Gelände des denkmalgeschützten Funkhaus-Areals erleben, wie sehr sich die Nutzung dieses Ortes verändert hat – und zugleich doch weiterhin auf ähnliche Themen stößt wie einst: Klang, Atmosphäre, Gemeinschaft und internationale Begegnung.
Mit der dort erstmals veranstalteten TRYP EXPO 2026 verwandelte sich das Funkhaus Berlin erneut in einen internationalen Treffpunkt und Resonanzraum für Wissenschaftler, Künstler, Praktiker, Gründer und kulturinteressierte Besucher – diesmal zwischen Wissenschaft, psychischer Gesundheit, Klangkultur, Wellness und elektronischer Musik.
Besonders interessant aus Zeitreise-Perspektive: Der Austausch an den Messeständen fand vor allem im Bereich des ehemaligen DDR-Rundfunkfuhrparks samt seiner damaligen Werkstätten statt – heute als „Shedhalle“ für internationale Veranstaltungs- und Kulturformate vielfältig genutzt.
Klangräume zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Dass Saal 1 ursprünglich ausschließlich als Aufnahmesaal für klassische Musik konzipiert wurde und nicht als Konzertsaal mit großem Publikum, gerät heute leicht in Vergessenheit. Gerade deshalb war es interessant, bei Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 1 in D-Dur I „Titan“ bewusst auf die Raumwirkung und Akustik zu achten.
Obwohl ein voll besetzter Saal die ursprünglich für hochpräzise Musikaufnahmen gedachte Akustik deutlich verändern kann, blieb die außergewöhnliche Qualität dieses Raumes erstaunlich präsent. Selbst feinste leise Passagen ebenso wie die großen orchestralen Klangwellen waren differenziert und körperlich spürbar wahrnehmbar. Vielleicht zeigt sich gerade darin bis heute die besondere akustische Qualität des Raumes: Musik bleibt hier nicht nur hörbar, sondern entwickelt weiterhin räumliche Tiefe und Resonanz.
Mit Utopia hat seit 2023 ein internationales Festivalorchester seine Residenz im Funkhaus Berlin, dessen musikalischer Ansatz erstaunlich gut mit der ursprünglichen Idee dieses Hauses korrespondiert. Denn das von Teodor Currentzis entwickelte Ensemble vereint projektbezogen mehr als 100 Musikerinnen und Musiker aus über 30 Nationen, darunter Mitglieder führender europäischer Spitzenorchester wie der Berliner Philharmoniker, der Wiener Philharmoniker oder der Dresdner Staatskapelle. Ziel des Projektes ist nach eigenen Aussagen die „Suche nach dem besten Klang“ — verbunden mit einer besonders intensiven Auseinandersetzung mit den Werken. Gerade im historisch für hochpräzise Musikaufnahmen konzipierten Saal 1 des Funkhauses erhält dieser Anspruch eine besondere räumliche Dimension.
Bemerkenswert erscheint zugleich, wie bewusst Teile des ehemaligen Produktionskomplexes B heute auf neue Weise genutzt werden. Während in Saal 1 Gustav Mahler verklungen war, emfpanden sich viele Besucherinnen und Besucher vermutlich sehr überraschend mit Installationen im Bereich von Saal 2 konfrontiert. Dort machten sie Bekanntschaft mit dem Künstlerduo Lolo & Sosaku (Uraufführung von „Protocol 99Δ C“). Das international arbeitende Duo verbindet Klangkunst, kinetische Installationen und performative Experimente mit Raum, Bewegung und Material.
Weblinks: Utopia-Orchester I Internationales Festivalorchester unter Leitung von Teodor Currentzis: Wiki-Einträge & Website II Weblinks: Lolo & Sosaku I Künstlerduo zwischen Klangkunst, kinetischen Installationen und performativen Raumexperimenten: Website II
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Zum 100. Geburtstag von Gisela Herzog
Multimediale Einblicke lenken die Aufmerksamkeit oftmals zunächst nur auf Räume, Künstlerinnen und Künstler oder besondere Aufnahmesituationen. Doch hinter der Wirkung solcher Räume steht eine Arbeit, die meist unsichtbar bleibt: die der Akustik.
Gisela Herzog gehört zu denjenigen, die diese Klangräume entscheidend geprägt haben – nicht nur in der praktischen Arbeit, sondern auch in der Weitergabe ihres Wissens, etwa im gemeinsam mit Gerhard Steinke veröffentlichten Buch "Der Raum ist das Kleid der Musik".
Ihre Arbeit wirkt bis heute fort – in Aufnahmen, in Produktionen und in der besonderen Wahrnehmung von Klang im Funkhaus Nalepastraße.
„Tusch für Gisela Herzog“ – von Matthias Thalheim
Die Akustikerin der legendären Studios im Funkhaus Nalepastraße wird 100 Jahre alt.
Völlig zu Recht besteht die Jubilarin immer wieder darauf, sie bitte nicht nur mit den gepriesenen Sälen des 1952-56 erbauten Musik- und Hörspielkomplexes in Verbindung zu bringen. Zu einem, weil die entscheidenden Fachleute ihre damaligen Chefs waren - der Akustiker Dr. Lothar Keibs (1908-1979) und der Architekt Franz Ehrlich (1907-1984). Zum anderen, weil Gisela Herzog in ihrer Berufslaufbahn so viele weitere gewichtige Bauprojekte prägte: Die Fernsehstudios in Adlershof, die Stadthallen Karl-Marx-Stadt und Suhl, das Haus der Kultur Gera, das Rundfunk- und Fernsehzentrum Sofia, das Neue Gewandhaus Leipzig oder den Wiederaufbau der Semperoper Dresden!
Gisela Herzog weiß um die Geheimnisse des Schalls; wie Nachhallzeiten eines Saales vorausberechnet werden können. Weiß um die Einflüsse der Luftfeuchtigkeit auf die Akustik, um die des Gestühls bei halber oder vollständiger Publikumsbefüllung, usw. Ihre Erfahrungen und ihre Berechnungen als Room Acoustical Consultant, wie man das heute nennt, sind für Kulturbauten von unbeschreiblichem Wert.
Frau Herz0g kam vor 100 Jahren am 23. April 1926 als Gisela Krankenhagen in Potsdam auf die Welt, studierte in Ost-Berlin und arbeitete ab 1951 als Entwicklungsingenieur 35 Jahre lang im Zentrallaboratorium beim Rundfunktechnischen Zentralamt. Im Dienstrang eines Post-Rats. Die Technik von Rundfunk und Fernsehen war in der DDR dem Postminister unterstellt.
Wiewohl den Führern durchs Funkhaus der eingangs erwähnte Einwand bekannt ist, freut es sie dennoch immer wieder, die Besuchergruppen mit der Information zu verblüffen, dass der Akustikingenieur dieser Räume sogar noch am Leben ist und nur ein paar Steinwürfe entfernt in Oberschöneweide wohnt: Es ist eine Frau. Ihr Name: Gisela Herzog.
Dieser „Tusch“ entstand im Zusammenhang mit einem Glückwunsch zum 100. Geburtstag – und steht zugleich für ein Werk, das weit über den Anlass hinausweist. Einen aktuellen Blick auf Leben und Wirken von Gisela Herzog wirft auch ein Beitrag von Matthias Thalheim in der Berliner Zeitung: „Die Geheimnisse des Schalls – die geniale Akustikerin Gisela Herzog wird 100“
Auch der Rundfunk Berlin-Brandenburg würdigt sie in der Sendung „Der Tag“ mit einem aktuellen Beitrag: 100 Jahre Akustik-Pionierin Herzog
Vertiefend sei zudem auf das Buch Phönix im Radio von Matthias Thalheim verwiesen, in dem sich ebenfalls ein Text zu Gisela Herzog findet. Siehe auch: Abendliche Telefonate mit Gisela Herzog, Jahrgang 1926 I Akustik-Ingenieurin des Funkhauses Nalepastraße
Harry Styles im Funkhaus Berlin
Bei den Vor-Ort-Führungen durch das Funkhaus Berlin ist es leider nicht möglich, Saal 3* im Produktionskomplex B zu besichtigen. Der Grund: Der Raum ist seit langem das Aufnahmestudio von Nils Frahm, der als einziger privater Mieter in diesem Gebäudeteil arbeitet und das Studio auch mit anderen Künstlerinnen und Künstlern nutzt.
Interessant in diesem Zusammenhang ist eine Premiere-Veröffentlichung vom 20. April bei YouTube, die im Funkhaus Berlin in Saal 3 aufgenommen wurde. Für Fans von Harry Styles ist sie ohnehin sehenswert – zugleich bietet das Video aber die seltene Möglichkeit, einen Blick in dieses sonst nicht zugängliche Studio zu werfen. *Blick in Saal 3 - Screenshot aus der Doku von 1957 I "Synthese"
Siehe auch folgende Veröffentlichungen: Harry Styles küsst Berlin-Oberschöneweide: Heimliche Session im DDR-Funkhaus I Kuss ja, Disko hier nicht I „Er ist so mysteriös“: Harry Styles überrascht mit Video aus dem Funkhaus Berlin
"Was für ein Abend! Bach Cello Dance mit Anastasia Kobekina und Sasha Waltz im legendären Funkhaus Berlin an Bachs 341. Geburtstag. Und weil es so schön war, machen wir es heute noch einmal." So der Dramaturg Jochen Christian Sandig auf seinem eigenen Facebook-Account nach dem ersten Abend am 21. März 2026.
Der interne Beitragsverweis auf die erste Veranstaltung im letzten Jahr, Fotos von den Besucherinnen Bärbel und Anna sowie der Verweis auf zwei kurze Videoclips auf YouTube (VC 1 und VC 2) vermitteln einen Eindruck von der besonderen Atmosphäre an den beiden Märzabende.
Filmreihe „Orte Ost“: Das Funkhaus Nalepastraße
Produziert vom DDR-Museum vermittelt dieser Film einen guten Eindruck davon, welche Bedeutung das Funkhaus Nalepastraße – entworfen und realisiert vom Bauhausschüler Franz Ehrlich – über Jahrzehnte für den Rundfunk der DDR besaß.
Neben den heute denkmalgeschützten Teilen (Häuser A, C, D und Produktionskomplex B) gehörte auch der ensemblegeschützte Bereich mit Redaktionen und Sendestudios der Sender DDR 1, DDR 2, Berliner Rundfunk und DT64 zum Rundfunkgelände dazu (die Sender Stimme der DDR und Radio Berlin International agierten hingegen vom Haus A aus). Tragischerweise sind die Sendestudios in diesem ensemblegeschützten Bereich heute nur noch als Ruinen erhalten.
Inzwischen ist nicht mehr das ehemalige Redaktionshaus Block E als zukünftiges Basisgebäude von Funkytown vorgesehen. Siehe auch ...
Aus Zeitzeugenperspektive sei noch eine Ergänzung zum Video erlaubt: Der große Produktionskomplex B war – wie der Name bereits sagt – ein Produktionskomplex mit Studios zur Aufnahme von Musik und künstlerischem Wort (Hörspiel und Feature). In diesen Studios entstanden vor allem jene Produktionen, die für die laufenden Rundfunkprogramme von allen Sendern gebraucht, verwendet und gesendet wurden. So war auch der große Saal 1 niemals als Konzertsaal gedacht, sondern ausschließlich als Aufnahmesaal für klassische Musikproduktionen konzipiert worden. Dass dort heute auch Konzerte stattfinden, ist eine spätere Entwicklung.
70 Jahre Block B (1956–2026) – Einweihung im Februar 1956
Der Zeitzeuge Gerhard Steinke erinnert sich in einer Originalton-Aussage daran, dass am 10. Februar 1956 der große Produktionskomplex I Block B auf dem Gelände der Nalepastraße eröffnet wurde.
Noch ein Jahr zuvor, am 16. Februar 1955, war der zentrale Gebäudeteil kurz vor seiner Fertigstellung durch einen Großbrand schwer beschädigt worden. Als Ursachen galten seinerzeit unsachgemäße Baustellenbeleuchtung und Mängel im Brandschutz; die DDR-Presse aber sprach von Brandstiftung durch „Feinde des Friedens“. Der Abschluss der Bauarbeiten im Block B verzögerte sich dadurch um ein weiteres Jahr.
Der Brand von 1955 wurde später mehrfach zum Gegenstand intensiver Auseinandersetzungen. Er wurde Thema des Hörfunk-Features „Das Funkhaus brennt“, realisiert von Andreas Meinetsberger als Regisseur (heute auch als Guide bei Vor-Ort-Führungen tätig), einer filmischen Kurzdokumentation sowie eines Themenkapitels im Buch "Attentat auf Honecker und andere besondere Vorkommnisse" von Jan Eik und Jan Behling. Publikationen zeigen, wie stark dieses Ereignis über den konkreten Schaden hinaus nachwirkte – als Erzählung, Deutung und Projektion. Anmerkungen ...
Siebzig Jahre später, am 8. Februar 2026, wird auf dieser Zeitreise-Website an die Einweihung dieses Produktionskomplexes für Musik und künstlerisches Wort erinnert: an einen Gebäudekomplex, an dem Architektur, Akustik und Rundfunkpraxis eng miteinander verbunden wurden und der – trotz kurzzeitiger Zerstörung – weit mehr ist als ein bloßes bauliches Zeugnis seiner Entstehungszeit. Siehe auch: "Rundgang Pieck 27 Apr 1956" (Privatarchiv: Matthias Thalheim)
Erinnerung an ein sehr frühes Buch aus der Welt des Rundfunks
Das Buch „… bitte schneiden“ von Gerhard Jäckel gehört zu den frühen Selbstzeugnissen der Rundfunkarbeit in Deutschland. Es entstand in der Nachkriegszeit und spiegelt ein Rundfunkverständnis, das noch stark vom persönlichen Erleben, vom handwerklichen Arbeiten und vom unmittelbaren Kontakt zum Hörer geprägt war.
Gerhard Jäckel (1922–1997) arbeitete seit den späten 1940er Jahren beim Rundfunk und war als Autor, Sprecher und Gestalter tätig. Seine Texte kreisen um das Mikrofon, das Hören und die Verantwortung des Rundfunkmitarbeiters gegenüber seinem Publikum. Rundfunk erscheint hier nicht als bloßes Informationsmedium, sondern als akustischer Raum, der Phantasie, Aufmerksamkeit und Mitdenken voraussetzt.
Die im Buch enthaltenen Bildskizzen stammen von Hans-Hermann Schlicker (1928–2000). Schlicker war als Grafiker und Zeichner tätig und schuf zahlreiche Arbeiten im Umfeld von Literatur, Rundfunk und Theater. Seine Zeichnungen begleiten die Texte nicht illustrativ, sondern verdichten Situationen, Arbeitsweisen und Haltungen einer Radiowelt, in der Hören das zentrale Sinnesorgan war. Weiterlesen ...
Berufswahl als Auftrag – Rundfunk und Orientierung in den 1970er Jahren
Der beigefügte Zeitungsausschnitt stammt aus einer Zeit, in der Rundfunk in der DDR nicht nur unterhalten, sondern ganz konkret Orientierung geben sollte.
Berufswahl war kein privates Randthema, sondern Teil staatlicher Bildungsplanung – und zugleich ein Feld, in dem Radio erstaunlich nah am Alltag der Menschen sein konnte. Für Zeitzeuge Wolfhard Besser wurde dieses Thema über viele Jahre hinweg zu einem prägenden Arbeits- und Erfahrungsraum. Weiterlesen ...
30. Januar 2026: Ein bemerkenswerter Gästekreis im Saal 1
Wer den Saal 1 aus früheren Jahrzehnten kennt, mag Ende Januar einen Moment innehalten. Insbesondere für ehemalige DDR-Bürger:innen, ebenso wie für jene, die hier einst arbeiteten, hat es einen geradezu amüsanten Zug, wenn Angehörige der Familie von Mick Jagger an einem Ort als Gäste Platz nehmen, der über Jahrzehnte nahezu ausschließlich den Aufnahmen klassischer Musik vorbehalten war.
Umso bemerkenswerter, wenn der Große Aufnahmesaal eins des Funkhaus Berlin bei Jahresbeginn 2026 eine ganz andere Form von Präsenz erlebt: Mode, Bewegung, Licht – und das mit einem Publikum, das hier sonst nicht sitzt. Weiterlesen ...
Die Momentaufnahmen verstehen sich als ein Raum, in dem aktuelle Eindrücke, mediengeschichtliche Umbruchphasen und persönliche Zeitzeugenschaft einander begegnen. Nicht als nostalgischer Rückblick, sondern als gegenwärtiger Blick auf Entwicklungen, deren Wirkungen bis in die Gegenwart reichen.
Ein Jugendtheaterstück bildet hier den Ausgangspunkt. Geschrieben von einer Zeitzeugin für junge Menschen von heute, wird es im Januar 2026 von einer weiteren Zeitzeugin im Theater an der Parkaue erlebt. So öffnet sich ein Resonanzraum, in dem Vergangenheit und Gegenwart aufeinandertreffen: Erinnerungen werden aktiviert, historische Erfahrungen neu wahrgenommen, Fragen gestellt, die sich nicht eindeutig beantworten lassen. Die Rede ist von "On air on fire". Weiterlesen ...
Mitten im winterlichen Funkhaus kündigen sich 2026er Klänge an. Die Momentaufnahmen 2025 wirken dabei noch nach ...
14. Februar: masteryxMONOM I Tickets I Ein Abend des „Quantum Sound"
18. April: DakhaBrakha I Tickets I Faszinierenden Stimmen und Rhythmen
Die Herausgeberin der Zeitreisen-Webpräsenz freut sich über Zeitzeugen*innen, die peu à peu helfen, die Seiten dieses Online-Portals mit historischen Dokumenten auch weiterhin zu füllen. || Entgegen genommen werden bereits aufbereitete digitalisierte Beiträge unter Einhaltung des Datenschutzes. || Stationen der virtuellen Zeitreise